Kutschenmuseum – Schönbrunn – Wien

Kutschenmuseum – Schönbrunn – Wien

Der größte Teil der Ausstellungsfläche des Kutschenmuseums (Wagenburg) sind mit zahlreichen Kutschen aus dem 19. Jahrhundert besetzt, die nur für Spezialisten von besonderem Interesse sein dürften. Daher am besten schnell in die Galerie gehen, wo sich eine Sammlung von Kutschen und Schlitten befindet, die einst als Transportmittel für kaiserliche Kinder dienten. Am beeindruckendsten ist ein Phaeton, der speziell für Napoleons Sohn gebaut wurde, Adler. Es hat Kotflügel mit Adlerflügeln, und an den Seiten ist es mit Bienenmustern verziert, Symbol der Familie Bonaparte.

Die größten Attraktionen der Sammlung sind hinter der Galerie zu sehen. Habsburgische Barock- und Rokokokutschen stehen dort. Am bemerkenswertesten ist der Krönungswagen von Franciszek Stefan, Ehemann von Maria Teresa, extrem langes Fahrzeug, tropft von Gold, mit venezianischen Glasfenstern. Lackierte Einsätze wurden hinzugefügt 1764 r. vor der Krönung Josephs II. zum Herrscher des Heiligen Römischen Reiches. Das Ganze wiegt, was kaum zu glauben ist, vier Tonnen. So war es oft, dass die Kutsche zerlegt und zu den Krönungszeremonien nach Budapest transportiert werden musste, Frankfurt oder Mailand. Es lohnt sich, auf die wunderbaren Geschirre zu achten, bestickt mit rotem Samt und Gold und Pferdefedern aus Straußenfedern.

Gegenüber steht eine schwarz lackierte Kutsche, verwendet während der Zeremonie des Empfangs des feudalen Tributs durch den neuen Herrscher. Die Zeremonie fiel mit der offiziellen Trauerzeit für den verstorbenen Begünstigten zusammen. Es lohnt sich, auf das bescheidene rote Lederzweirad zu achten, das oben verziert ist 11 000 goldene Nägel und Klammern. Es wurde für lange Reisen gebaut, Pferde oder Maultiere wurden daran angespannt. Nach 1705 r. es wurde einmal benutzt, nur dafür, den Hut des Erzherzogs von Österreich anlässlich der Festzeremonie von Klosterneuburg nach Wien und zurück zu transportieren.

Der reich geschnitzte und vergoldete Maria-Teresa-Rennschlitten ist das einzige erhaltene Exemplar des Sets, das für einen speziellen Wettbewerb für Damen der Winterfahrschule in München hergestellt wurde 1743 r. Es lohnt sich, die Glocken, die zu den Elementen gehören, die die Mähnen des Pferdes schmücken, genauer zu betrachten. Schlitten wurden während des Karnevals oft für Fahrten im Park oder auf dem Glacis außerhalb der Stadtmauern eingesetzt. Wenn der Winter schneefrei wäre, Am Schlitten waren Räder befestigt. Die Pferde wurden eingespannt, und die Kutscher saßen auf den Rücksitzen, wer fuhr, hält die Zügel über den Köpfen der Passagiere.

Auf der Empore ist die Reitgerte von Kaiserin Elisabeth zu sehen. Es hat einen Elfenbeingriff und ist mit dem Bild des Kaisers verziert. Ein weiteres Ausstellungsstück ist ein Pferdehuf, geritten von Kaiser Franz Joseph I. am Tag seiner Krönung zum König von Ungarn in 1867 r.

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